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Hanno Ströher und Werner Pirchner
 

PWV 1

ein halbes doppelalbum

Kategorie: Lieder
Jahr: 1966–1973
Besetzung: Diverse

 

Disco
Es leben die Röslein (2008)
Die Kabarett CD 2 (1997)
ein halbes doppelalbum (1973 / 1996)


 

 

   

Sätze oder Tracks

A01

Prolog

A02

Das Land der 1.000 Träume

A03

In dem Bestreben, edlere Werte als Heimat, Scholle und Vaterland zu besingen

A04

Mein Gewissen erlaubt mir nicht ...

A05

Lasset uns singen

A06

Lied über nicht gesellschaftsfähige Tätigkeiten

A07

Manchem Lehrer hinters Ohr zu schreiben

A08

Ein halbes Kilogramm Brot

A09

Das steinerne Gesicht

A10

An die ungestümen Weltverbesserer

A11

Wir haben ja unsere zwei Akkorde

A12

Ende der ersten Seite

A13

Bitte wenden

A14

Ein merkwürdiger Trialog

A15

Lob

A16

Fürchtet Euch nicht

A17

Das Lied vom guten ausländischen Kameraden

A18

Bundeslied der Traditionsverbände aller Länder

A19

Wo das Büchserl knallt

A20

Das Mühlenrad welches durch sein Verhalten seinen Klassengenossen die Augen öffnete und einen neuen revolutionären Weg wies

A21

Bescheidene, in Mittelkärntner Mundart abgegebene Erklärung arbeitstechnischer Vorgänge aus dem Fachbereich Tonschnitt in Beantwortung eines, offenbar durch einen Laien getätigten bewundernden Ausrufes

A22

Ein ungewöhnlicher Bluestext oder das Zusammentreffen zweier nicht vereinbarer Welten

A23

G´schamsta Diena, Herr Zensor

A24

Über verschiedene Institutionen

A25

Ein Vorschlag zur unblutigen und dauernden Lösung eines Problems, das einen alpenländischen Volkskörper dritheilt und solcherart demütigt und quält, daß er, obwohl von Natur aufrechten und geraden Wesens, sich schmerzerfüllt im Grame beugt

A26

Eisenkäppchen

A27

Was wir über das Leben nach dem Tode wissen

A28

Epilog

A29

Coda

A30

Ein hinterfotziger Streich

A31

Pause (For John Cage) & Söhö (For You)

A32

Bericht an die Schunkel Akademie

A33

Wer heutzutage nichts hat

A34

Historisches Instrumentarium

A34

Die unfreiwilligen Stellvertreter

A35

Veatn zu Öschtern hobn a poor Höttntöttn in an Öschtiröler Rökökö-Schlösse Röck`n Röll getanzt

A35

Hommage an die gute, alte Zeit

A36

Müde Ankündigung für zwei »Alternativ-Versionen«

A36

Was ein junger Mensch lernen darf (Alternate-Version)

A37

Wir werden Ihnen das Lachen schon austreiben

A38

Schönbrunner-Deutsche und andere Vögel (2. Version)

A39

Über die Präzision der Rechenzentren

A40

Vor der Wahl

A41

Nach der Wahl

A42

Jodler aus »Der Untergang des Abendlandes«

A43

Spazieren statt marschieren

A44

Ostern 1966

 
     
       

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Texte von Werner Pirchner zum Werk
ein halbes doppelalbum

Ende der 60er Jahre bin ich manchmal bis in der Früh im Gasthaus gesessen und habe mit irgendwelchen Leuten politisch diskutiert.

Dann habe ich mir aber gedacht, daß das völlig sinnlos ist und habe ein paar Sachen geschrieben (die ersten Lieder der Platte »ein halbes doppelalbum« sind dabei entstanden).

Danach habe ich über diese Sachen nicht mehr diskutiert, das war sehr angenehm, weil ich mich dann anderen Themen zuwenden konnte.


     
       

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Texte von Werner Pirchner zum Werk
Zur Geschichte

Ich habe mir schon immer gedacht, daß die Geschichte in den Geschichtsbüchern falsch dargestellt worden ist. Die Geschichte wurde ja aus der Sicht der Herrschenden geschrieben. Ich war von Kindheit an schon gegen Gewalt. Auch mein Vater war gegen das Militär.


     
       

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Texte von Werner Pirchner zum Werk
Zu »Tirol isch lei oans«

Eigentlich geht’s ja nicht um’s Tirolerland, sondern worum geht’s bei den Menschen? Um Liebe und Leben!


     
       

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Texte von Werner Pirchner zum Werk
Eigene Kosten

Ich habe vier Lieder zuerst aufgenommen und sie dann Wolfgang Lesowsky (Regisseur am Theater der Jugend) vorgespielt, der sie dann dem André Heller gegeben hat. Der André Heller hat damals einen Vertrag gehabt mit der deutschen BASF als Produzent und sagte mir, ich solle eine Langspielplatte machen.

Dann habe ich ein Jahr gebraucht, um die Texte zu schreiben. Ich glaube, daß die Texte wirklich präzis sind und das dauert eben. Journalisten tun sich da leichter. Heller hat damals auch eine Platte mit dem Schwertsik gemacht und wie ich dann mit meiner Arbeit fertig war, war er schon bei der BASF entlassen. Er hat es noch bei anderen Plattenfirmen versucht, aber die wollten das nicht einmal geschenkt.


     
       

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Texte von Werner Pirchner zum Werk
Zum Vertrieb

Prowatzniks Partner und ein paar anwesende Maoisten haben aber abgelehnt.
Ihm selbst war das so peinlich, weil ich extra nach Wien gefahren bin und mein Auto auf der Strecke auch noch eingegangen ist.
Er hat zu mir gesagt, daß er mir dreihundert Stück abkauft (für Donauland und für den Schallplattenclub der Jugend) wenn ich es selbst produziere.


     
       

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Texte von Werner Pirchner zum Werk
Zur Aufnahme

Den Techniker, mit dem ich die Platte aufgenommen habe, habe ich einmal bei einem Konzert, in dem ich gespielt habe und der mich aufgenommen hat, kennengelernt.
Das war ein Glück, weil er wirklich erstklassige Aufnahmen gemacht hat.
Er war genauso wie ich: er wollte alles so gut wie möglich machen und das ist kein Nachteil.
Das ist ja bei einem guten Chirurgen genauso, daß es gut ist, wenn er nicht herumpfuscht, oder?


     
       

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Texte von Werner Pirchner zum Werk
Zum Plattencover

Ich hatte damals ja kein Geld, aber der Siebdrucker Michl Berger hat mir gesagt, wie ich das Cover machen soll, was am besten ausschaut.
Und er und seine Freunde haben mir dann tausend Stück davon gratis gedruckt.


     
       

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Texte von Werner Pirchner zum Werk
Zu den Kritiken

Ich hatte sehr gute Kritiken, z.B. in der Zeit oder im Profil. Es war sogar Platz 8 der Hitparade, wo das doch zum Teil experimentelle Musik ist und Zwölftonmusik, war das natürlich doch irgendwie witzig.


     
       

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Texte von Werner Pirchner zum Werk
…und dann hab ichs selber gesungen

Den ersten Text habe ich geschrieben, da habe ich einmal Grippe gehabt, oder was, da bin ich im Bett gelegen und habe einen Film gesehn mit dem O.W. Fischer »Erzherzog Johanns letzte Liebe« oder so.

Dann haben sie das Lied gesungen »Wo das Büchserl knallt«, und bei mir is es gleich weitergegangen »Wo das Bomberl fallt«.

Dann habe ich den Text fertig geschrieben und wollte, dass das jemand singt, jemand vom Rundfunk.

Und der hat sich dann nicht getraut und hat gesagt, ich solls selber singen und dann hab ichs selber gesungen.