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Werner Pirchner
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1940 – 2001
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Komponist und Musiker
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Geboren am 13. 2. 1940 in Hall in Tirol
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Ab 1962 freier Komponist und Jazzmusiker
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1963 Vibraphonist des Oscar-Klein-Quartetts
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Ab 1964 Kompositionen für Filme und Rundfunk,
verschiedene eigene Ensembles
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1973 LP »ein halbes doppelalbum«
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1974 Film »Der Untergang des Alpenlandes«
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1975–1985 »Pirchner-Pepl-JazzZwio«
mit Harry Pepl (Guit.)
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Mitglied von Mumelter's Concertodrom, Austria Drei und dem Vienna Art
Orchestra
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Schallplatten sowie Auftritte und Aufnahmen mit Harry Pepl, Austria
Drei, Vienna Art Orchestra, Jack DeJohnette, Adelhard Roidinger, Mumelter‘s
Concertodrom, Marc Johnson, Leszek Zadlo, Lakatos Bela, Michael DiPasqua,
Frank Rosolino, Lee Konitz, Steve Swallow, Vocal Summit mit Bobby McFerrin,
Herbert Joos, Daniel Humair, Runo Erickson & Charlie Mariano, Eisenbahner-Musik
Innsbruck, Family of Percussion, Lauren Newton Quartett, Robert Riegler,
Albert Mangelsdorff, Tommy Flanagan, John Surman u.a.
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Seit 1981 Kompositionen für »klassische«
Musiker
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1984 Eröffnungskonzert »Die Neue Reihe«
im Wiener Konzerthaus
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Film- und Theater-Musiken für Burg- und Akademie-Theater Wien, Volkstheater,
Theater in der Josephstadt, Ensembletheater, Theater der Stadt Heidelberg,
Theater Hannover, Tiroler Landestheater, Bregenzer Festspiele, Tiroler
Volksschauspiele Telfs, Theater der Jugend, Jugendmusikfest des Steirischen
Herbstes etc.
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Konzertante Uraufführungen im Konzerthaus und im Musikverein in Wien
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1988 letztes Jazz-Konzert beim Deutschen
Jazzfestival (mit Albert Mangelsdorff)
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1992 Gründung der Produktionsfirma EU
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1994 Sounddesign für den ORF-Kultursender
Österreich 1
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1995 – 2001 Musik zu Hofmannsthals
»Jedermann« bei
den Salzburger Festspielen
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1999 –2000 Neue Signations für ROI
- Radio Österreich International
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01.Jan.00 Musik zum Fernseh-Pausenfilm
des Neujahrskonzertes der Wiener Philharmoniker
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2000 Neue Wiener Festwochen-Fanfare zur
Eröffnung der Wiener Festwochen
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2001 »Birthday-Music mit Gutem Orchester«
zur Eröffnung der Tiroler Festspiele Erl
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Preise
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1973 Schallplattenpr-Eis der W.-P.-Stiftung
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1974 Preis der deutschen Schallplattenkritik
für »ein halbes doppelalbum« (LP/1994 CD, EU 1, Extraplatte)
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1984 Preis der deutschen Schallplattenkritik
für »Werner Pirchner, Harry Pepl, Jack DeJohnette« (LP, ECM-Records)
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1986 Tiroler Landespreis für Kunst
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1987 Deutscher Schallplattenpreis für »EU«
(CD/LP, ECM-Records)
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1988 Würdigungspreis der Republik Österreich
für Musik
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1997 Ehrenzeichen des Landes Tirol
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Werner Pirchner starb am 10. August 2001
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Werner Pirchner, 1997
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»In meiner Jugend orientierte ich mich an der jeweils neuesten
Jazzmusik. Die Beschäftigung mit den Theorien Schönbergs und vor allem
mit Bachs Sonaten für Violine solo haben mir später andere Wege
des Ausdrucks eröffnet. Bis zu meinem 42. Lebensjahr hätte ich aber
aus Respekt vor den größten
Meistern nicht gewagt, auch nur einen Ton für ein klassisches Konzert
zu schreiben. Als Komponist, Jazzmusiker und privilegierter Gelegenheitsarbeiter
versuchte ich a) meine Ideen und Gefühle in mir zugänglichen Dimensionen
(diverse LPs mit Kompositionen, zwei Filme, ein paar Texte & Zeichnungen
u.a.m.) auszudrücken und b) das rot-schwarze Farbenspiel auf meinem Bankkonto
zu beeinflussen.
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Eines schönen Morgens teilte mir der Geiger Peter Lefor telefonisch
mit, daß er für sein nächstes ORF-Konzert ein Stück von
mir für
Solo-Violine auf's Programm gesetzt hat. So betrat ich mit tastender
Zehe … den Weg,
den ich heute noch gehe. Ich versuche Musik zu schreiben, die ausdrückt,
was ich im Augenblick denke, fühle … und bin. Oder das Gegenteil.«
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